Nicht Vertrauen. Mathematik.
Sotto trennt deine Identität von deiner Antwort — nicht durch Versprechen, sondern durch Kryptografie. Das Verfahren heißt Blind RSA Signature und ist ein offener Standard (RFC 9474). Der gesamte Code ist Open Source.
So funktioniert das Protokoll
Du klickst auf deinen Einladungslink. Der Server prüft, ob du berechtigt bist, und markiert die Einladung als eingelöst.
Dein Browser erzeugt eine zufällige Marke und verdeckt sie kryptografisch. Der Server sieht nur die verdeckte Version.
Der Server signiert die verdeckte Marke, ohne ihren Inhalt zu kennen. Er weiß: diese Person darf antworten. Aber nicht, welche Marke er gerade signiert hat.
Dein Gerät entfernt die kryptografische Verdeckung. Die Signatur ist gültig — aber der Server kann sie keiner Signieranfrage zuordnen.
Deine Antwort wird zusammen mit der entblindeten Signatur eingereicht. Der Server prüft die Signatur und speichert die Antwort — ohne zu wissen, von wem sie stammt.
Drei Garantien
Mathematische Anonymität
Blinde Signaturen machen es mathematisch unmöglich, eine Antwort einer Person zuzuordnen — selbst für den Betreiber.
Getrennte Datenbanken
Identitäten und Antworten liegen in zwei physisch getrennten Datenbanken. Es gibt keine Verbindung zwischen ihnen — selbst ein Leak verbindet nichts.
k-Anonymität
Ergebnisse erscheinen erst, wenn genug Personen geantwortet haben. Einzelne Stimmen lassen sich nie herauslesen.
Überprüfbar, nicht vertrauenspflichtig
Sotto ist Open Source unter der AGPL-3.0-Lizenz. Der gesamte Quellcode ist einsehbar. Du musst uns nicht vertrauen — du kannst den Code prüfen, selbst hosten und die kryptografischen Operationen auf deinem Gerät in den Browser-DevTools nachvollziehen.